Gerade in gewachsenen Unternehmen zeigt sich oft ein wiederkehrendes Muster: Marketing wird über Jahre hinweg ausgelagert, kostet viel Geld – und liefert zunehmend weniger Kontrolle und Transparenz. Gleichzeitig bleibt das Gefühl, dass noch deutlich mehr möglich wäre.
Die folgende Fallstudie zeigt den Weg von Martina Gumminger, Unternehmerin im Gesundheits- und Beautybereich, die gemeinsam mit ihrem Mann über viele Jahre hinweg mit verschiedenen Marketingagenturen gearbeitet hat. Trotz Investitionen und ersten Erfolgen entstand zunehmend Skepsis gegenüber extern gesteuertem Marketing.
Der Wendepunkt kam mit einer klaren Entscheidung: Marketing nicht länger abzugeben, sondern selbst zu verstehen, zu steuern und strategisch im eigenen Unternehmen zu verankern.
Martina Gumminger
Unternehmensführung neu gedacht
Was war Deine Situation, bevor Du Dich für das Mentoring-Programm bei Markus Mensch entschieden hast?
Seit 2008 besteht Arztpraxis meines Mannes und seit 2010 das Wellomed Kosmetik- und Ernährungsinstitut. Über die Jahre hatten wir verschiedene Marketingagenturen und haben dafür eine Menge Geld ausgegeben. Anfangs lief es meist sehr gut, aber nach einem halben Jahr ließen Qualität und Engagement nach. Und manchmal hatten wir das Gefühl, dass nur noch abkassiert wird.
Im Oktober 2022 besuchte ich bei Markus den Social-Media-Workshop über ein Wochenende. Ich war skeptisch, nahm aber eine vehemente Botschaft mit: „Mach Dein Marketing selbst.“ Trotzdem habe ich noch eine Weile mit mir gehadert, stieg dann aber im Dezember in das Mentoring-Programm ein und habe es keinen Tag bereut.
Was war Dein Anliegen, Dein Ziel?
Ich hatte schnell verstanden, wie wichtig es ist, das Marketing in die eigene Hand zu nehmen. Das war mein Ziel, verbunden natürlich mit dem Anliegen, einerseits Kosten der Marketingagenturen zu sparen und andererseits mehr Umsatz zu erzielen.
Was hast Du für Dich mitgenommen und umgesetzt?
Ich war sehr schnell positiv überrascht, wurde sehr persönlich in das Programm aufgenommen und habe die Struktur sehr zu schätzen gelernt. So habe ich auch viele Impulse für das unternehmerische Denken und Handeln bekommen, was ich gar nicht erwartet hatte. Diese werden lange über meine Zeit im Mentoring-Programm hinaus wirken.
Hinsichtlich des Marketings benenne ich gern drei große Learning: Erstens habe ich – wie bereits erwähnt – das Marketing in die eigenen Hände genommen und mache selbst die Vorgaben. Social Media fällt mir heute viel leichter. Zweitens habe ich gelernt, den Schmerz des Kunden zu erreichen. So haben wir verschiedene Kundengruppen identifiziert und unseren Newsletter spezifisch daraufhin angepasst. Und drittens wurde mir bewusst, dass Perfektionismus Stillstand ist – eine gänzlich neue Perspektive. Wer Perfektion erreichen möchte, blockiert sich in seiner Kreativität und Innovationskraft.
Was hast Du dadurch in welcher Zeit erreicht?
Bereits nach einem halben Jahr hatten wir merklich mehr Reichweite. Das zeigte sich nicht nur in mehr Resonanz und Kundenanfragen bei Facebook und Instagram, sondern durch unsere bessere Online-Präsenz kamen auch mehr Menschen in unser Ladengeschäft. Das steigerte unseren Umsatz bereits in den ersten Monaten.
Nach Abschluss des Programms kann ich sagen, dass sich unser Umsatz im ersten Jahr um 4 % gesteigert hat. Der Pro-Kopf-Umsatz erhöhte sich von 75 € im Jahr 2022 auf 86 € im Jahr 2023. Unsere Unternehmensführung hat sich gewandelt und mit ihr die Geschäftsstrategie. So konnten wir nicht nur den Umsatz steigern, sondern auch die Kosten durch geschicktere Personalführung und die Einsparung von Ads- und Agenturkosten um ca. 3.300 € im Monat reduzieren. Weg von der Mikroorganisation hin zur Makroorganisation – das kann ich jedem sehr empfehlen.
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Der Weg von Martina Gumminger zeigt eindrucksvoll, dass Marketing weit über einzelne Maßnahmen hinausgeht. Es beeinflusst nicht nur die Sichtbarkeit eines Unternehmens, sondern auch die Art, wie es geführt wird.
Durch die Entscheidung, Marketing selbst in die Hand zu nehmen, entstand nicht nur mehr Kontrolle und Effizienz, sondern auch ein neues unternehmerisches Denken. Die Veränderung ging über Social Media hinaus – hin zu klareren Zielgruppen, besseren Strukturen und einer bewussteren Unternehmensführung.
Das Ergebnis: steigende Umsätze, reduzierte Kosten und eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Ein Beispiel dafür, wie Marketing zum Hebel für ganzheitliche unternehmerische Entwicklung werden kann.











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