Auszeichnungen wirken auf den ersten Blick wie reine Prestigeobjekte. Eine Trophäe auf dem Sideboard, ein Siegel auf der Webseite oder ein Foto von einer Gala. Doch hinter vielen Awards steckt weit mehr als nur Anerkennung – sie sind ein strategisches Marketinginstrument.
In der neuesten Episode von Kein Erfolg ist eine Absicht® spricht Markus Mensch darüber, warum Award Marketing ein entscheidender Bestandteil moderner Markenpositionierung sein kann und wie Unternehmer dieses Instrument gezielt für sich nutzen können.
Awards sind mehr als nur Auszeichnungen
Viele Unternehmer sehen Awards als etwas, das „passiert“, wenn man besonders erfolgreich ist. In Wirklichkeit sind sie jedoch ein bewusst einsetzbares Marketingtool.
Awards erfüllen mehrere Funktionen gleichzeitig:
Sie schaffen Vertrauen bei Kunden, erhöhen die Sichtbarkeit in der eigenen Branche und sorgen für eine stärkere Positionierung gegenüber Mitbewerbern.
Gerade in Märkten, in denen viele Anbieter ähnliche Leistungen anbieten, können Auszeichnungen ein wichtiges Differenzierungsmerkmal sein.
Wenn ein Unternehmen beispielsweise für Innovation, Kundenzufriedenheit oder Wachstum ausgezeichnet wird, wirkt das auf potenzielle Kunden oft überzeugender als jede klassische Werbeanzeige.
Ein Rückblick auf ein Jahr voller Auszeichnungen
Im Podcast erzählt Markus Mensch von verschiedenen Awards, die er im vergangenen Jahr erhalten hat. Dazu gehören unter anderem Umsatz-Awards, Branchenpreise und internationale Auszeichnungen.
Eine besondere Ehrung war die Auszeichnung als „Personality of the Year“ für sein Engagement innerhalb der deutschsprachigen Community in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Doch selbst bei solchen Momenten zeigt sich: Erfolg bedeutet oft auch, die eigene Komfortzone zu verlassen. So musste Markus bei einer internationalen Award-Verleihung spontan eine Dankesrede auf Englisch halten und anschließend ein TV-Interview geben – Situationen, die nicht unbedingt zu seinen bevorzugten Momenten gehören.
Gerade solche Erfahrungen zeigen jedoch, dass Wachstum häufig außerhalb der eigenen Komfortzone entsteht.
Die andere Seite von Award Marketing
Awards können nicht nur gewonnen, sondern auch selbst vergeben werden. Genau hier liegt ein weiteres großes Potenzial für Unternehmer.
Markus nutzt dieses Konzept beispielsweise innerhalb seiner eigenen Marketingstrategie. Kunden, die mit der OBC Strategie® (Organic Branding Circle) besondere Ergebnisse erzielen, werden mit eigenen Awards ausgezeichnet.
Diese Auszeichnungen würdigen nicht nur die Leistungen der Kunden, sondern schaffen gleichzeitig starke Erfolgsgeschichten für das gesamte Netzwerk.
Zusätzlich werden über das MDL Magazin jährlich Awards in verschiedenen Kategorien verliehen – darunter Auszeichnungen für Coaches oder Autoren.
Gerade für Autoren ist diese Anerkennung besonders wertvoll, da sie nach der Veröffentlichung eines Buches oft nur wenig direktes Feedback erhalten.
Awards als Teil einer Marketingstrategie
Award Marketing funktioniert besonders gut, wenn es strategisch eingesetzt wird. Dazu gehört beispielsweise:
- gezielt passende Awards in der eigenen Branche auszuwählen
- starke Bewerbungen einzureichen
- vorhandene Erfolge und Referenzen sichtbar zu machen
- und Auszeichnungen aktiv im Marketing zu nutzen
Dabei gilt: Nicht jeder Award ist automatisch sinnvoll. Manche Auszeichnungen sind mit hohen Lizenzgebühren verbunden, wenn das Siegel im Marketing verwendet werden soll. Unternehmer sollten daher genau prüfen, welche Awards wirklich zum eigenen Markenaufbau beitragen.
Fazit
Award Marketing ist ein Instrument, das viele Unternehmer unterschätzen. Richtig eingesetzt kann es jedoch Vertrauen aufbauen, Sichtbarkeit erhöhen und die eigene Marke stärken.
Vor allem zeigt es eines: Erfolg entsteht nicht zufällig – er wird strategisch aufgebaut.
Wer Awards gezielt nutzt, kann daraus weit mehr machen als nur eine Trophäe. Es entsteht ein System aus Anerkennung, Positionierung und Sichtbarkeit.
Und genau darum geht es am Ende auch im Unternehmertum: Ergebnisse sichtbar zu machen und Erfolge zu feiern.


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